Im Gegenteil, es wird nicht besser … https://twitter.com/aerztezeitung/status/395224088722931712
Autor: Comunicum´s Blog
Arbeit macht … glücklich!?
Es kommt nur darauf an, ob man die Arbeit hat, die zu einem passt. Aber ist glücklich = produktiv?
Lesen Sie zu einer entsprechenden Studie:
https://twitter.com/zeitonline/status/393109884226400256
Mehr Effizienz mit Personalisierter Medizin
Die systematische Kombination von spezifischer Diagnostik und Therapie ist eine große Hoffnung, effektivere Medizin zu bekommen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen stellen aber unangemessene Hürden dar.
Lesen Sie hierzu den Leitartikel in der Ärztezeitung:
https://twitter.com/aerztezeitung/status/392897663013621760
Lieferantenmanagement – so haben SIE Ihre Produktion in der Hand
Das QM richtet den Blick meist ins Unternehmen hinein. Das ist aber nur die halbe Miete. Denn Ihre Produkte machen Sie nicht komplett selbst. Ihre Qualität also auch nicht …
Sie fertigen max. 15%-50% Ihrer Produkte selbst – den Rest erledigen Ihre Lieferanten. Sie können also auf dem Markt nur bestehen, wenn auch Ihre Lieferanten effizient arbeiten. D.h. wenn Sie nur 20% des Marktwertes selbst herstellen, bleiben 80% der Wertschöpfung außerhalb Ihrer Kontrolle! Steuern Sie gegen: mit einem starken Lieferantenmanagement.
Qualitätssteigerung und Kostensenkung
Dies sind die Ziele des Lieferantenmanagements. Schlanke Produktion, steigende Materialkosten, sinkende Lagerhaltung und das Übertragen von Entwicklungskompetenzen machen es nötig, geeignete Lieferanten auszuwählen, ihre Leistung ständig zu beobachten und zu verbessern.
5 Schritte zum Lieferantenmanagement
Die 5 Schritte hin zu einem effizienten Lieferantenmanagement hängen eng mit der Beschaffungsstrategie zusammen. Sie ist hier das wesentliche Steuerungselement.
Abb.: Elemente des Lieferantenmanagements
1. Lieferantenauswahl
Die Auswahl geeigneter Lieferanten ist zeitaufwendig. Daher wenden Sie ressourcenschonende Methoden an: Lieferantenselbstauskunft und Vorab-vor-Ort-Check.
→ Praxistipp
Erstellen Sie einen Fragenkatalog, der zum Unternehmen und dem herzustellenden Produkt passt, und lassen Sie ihn den potenziellen Lieferanten zukommen. Dann treffen Sie anhand dieser Fragebögen eine Vorauswahl! Die Unternehmen unterziehen Sie einen kurzen Vorab-vor-Ort-Check. Dieser ist viel weniger aufwendig als ein richtiges Audit.
2. Lieferantenstabilisierung
In Bezug auf den Produktionsanlauf geben Sie dem Lieferanten Unterstützung. Die Lieferantenstabilisierung kann die Planung, Organisation, Führung bis hin zu Kontrolle der Vorbereitung und des Produktionshochlaufs der Serienproduktion umfassen. Die wesentliche Aufgabe besteht darin, optimale Rahmenbedingungen zur Produktion zu schaffen.
→ Praxistipp
Wenden Sie die FMEA bereits in der Phase der Planung und Entwicklung am Beginn des Produktlebenszyklus an, denn in der Entwicklungsphase sind Maßnahmen der Kosten-/Nutzenoptimierung am wirtschaftlichsten.
3. Lieferantenbewertung
Wenn Sie Ihre Lieferanten bewerten, tun Sie dies unter zwei Blickwinkeln: Sie beachten die Hardfacts oder operative Leistungskennzahlen und die Softfacts im Sinne einer strategischen Lieferantenbewertung. Eine solche Leistungsbeurteilung sollten Sie einmal im Jahr durchführen.
→ Wichtig!!!
Wichtig ist, dass Sie funktionsübergreifend vorgehen, um die gesamte Lieferkette im Blick zu behalten und Schwachstellen aufzudecken. Am besten geht das, wenn Sie Basiskriterien definieren und gleichzeitig unternehmerische Besonderheiten zulassen. So bleiben die Bewertungen vergleichbar.
4. Lieferantenoptimierung
Bei der Optimierung Ihrer Lieferanten legen Sie konkrete Verbesserungsziele und Umsetzungswege fest.
→ Praxistipp
In jedem Fall sollten Sie die Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen ständig überprüfen. Ein nachhaltiges Controlling erhöht spürbar die Umsetzungsgeschwindigkeit!
5. Lieferantensteuerung
In der Lieferantensteuerung überprüfen und -wachen Sie die Leistungen des Lieferanten permanent. Wenn die Zielvorgaben nicht erreicht werden, muss der Lieferant nachbessern oder der Abnehmer trennt sich von ihm.
Bei allen Maßnahmen gilt: es hängt in erster Linie alles von der Kooperationsbereitschaft der Lieferanten ab.
Ihre Nicola Herbig http://www.comunicum.deQuelle
Birkhahn, A; Weiß, C.: „Qualitätsmanagement Lieferanten“ im globalen Beschaffungsmarkt, in: Der Qualitätsmanagement-Berater, 6. Aktual., hg.v. TÜV-Media Verlag GmbH.
DIN EN 15224 – Frischer Normenwind im Gesundheitswesen?
DIE Norm für das Gesundheitswesen, angelehnt an die ISO 9001 – seit Ende 2012 ist sie offiziell. Ist sie „die Richtige“ für Ihre Einrichtung im Gesundheitswesen? Was bietet sie über die 9001 hinaus, wo liegen ihre Chancen, wo Risiken? Wir versuchen eine Gegenüberstellung …
Zertifizierung fast schon ein Muss
Was zunächst ein Trend war, wurde in einigen Bereichen (zum Beispiel Reha-Kliniken) zur gesetzlichen Vorgabe: Zertifizierungen. Neben dem zunächst krankenhausspezifischen KTQ-Verfahren orientieren sich viele Einrichtungen an der branchenübergreifend anwendbaren DIN EN ISO 9001:2008. Reizvoll wird sie durch ihre internationale Anerkennung und Bekanntheit. Im Gesundheitswesen wirkt sie durch ihre produktionsspezifischen Formulierungen dagegen sperrig: bei jedem Satz muss Transferarbeit geleistet werden.
Neue Aspekte durch die Gesundheitsnorm
Obwohl die 15224 im Aufbau stark an die 9001:2008 angelehnt ist, betont sie einige Aspekte stärker und setzt andere Schwerpunkte: allen voran das Management klinischer Risiken, zu dem die Norm klare Forderungen stellt. Als oberste Zielsetzung definiert die 15224 die Patientenzufriedenheit. Den dritten Punkt bildet der Entwicklungsbegriff, den die neue Norm enger fasst, so dass ein Ausschluss des Kapitels 7.3. schwerer möglich sein wird.
Pflichtverfahren und mehr
Die Pflichtverfahren sind die gleichen wie bei der 9001: Lenkung von Dokumenten und Aufzeichnungen, Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen, interne Audits und Fehlermanagement. Aber die 15224 verlangt zudem, dass folgende Verfahren beschrieben sind:
- Verfahren, um die wirksame Planung, den Betrieb und die Lenkung der Prozesse sicherzustellen; dazu gehören auch gesetzliche und behördliche Anforderungen, Lenkung von Informationen interner Lenkungsgremien und Beiräte
- Verfahren zur Risikoverminderung von Beinahevorkommnissen, unerwünschten Ereignissen und Zwischenfällen (Fehler).
Qualitätsmerkmale werden definiert
Eine entscheidende Funktion der DIN EN 15224 ist die Übersetzung der Sprache der 9001er Norm in den Kontext des Gesundheitswesens. Daher ist auch die Definition wichtiger Begriffe im Einführungskapitel sehr wichtig. Außerdem werden elf Qualitätsmerkmale festgelegt, die für die Gesundheitsversorgung essentiell sind.
Aufbau eines QM-Systems
Gefordert wird, dass die Einrichtung ein Qualitätsmanagementsystem aufbaut und weiterentwickelt. Hierzu gehören die üblichen Verdächtigen der DIN-Welt: Qualitätsziele und –politik, Festlegung von Prozessen mit deren Wechselwirkungen und Qualitätsparametern, Beschreibung von Pflichtverfahren wie Lenkung von Aufzeichnungen und Dokumenten und die Erstellung eines Qualitätsmanagementhandbuchs. Dazu sind die Rahmenbedingungen zu schaffen.
Entwickeln der Gesundheitsdienstleistung
Auf die Entwicklung der Gesundheitsdienstleistung wird intensiv eingegangen. Die Einrichtung muss die Entwicklungsprozesse planen und lenken. Hierzu gehören Chancen-Risiken-Analysen, Festlegung von Verantwortlichkeiten und Kompetenzen, Kommunikation, Evaluation. Auch ethische Grundsätze und soziale Belange sind zu beachten. Ergebnisse werden bewertet, freigegeben und kommuniziert.
Kein Ausschluss aus dem Geltungsbereich?
Kapitel 7 kann nicht so einfach aus dem Geltungsbereich ausgeschlossen werden, denn die DIN EN 15224 definiert „Entwicklung“ strenger als die ISO 9001.
Entwicklungsbeispiele sind:
- Integration von Prozessen in das QM-System
- Veränderung von Prozessen bei schlechten Ergebnissen
- Einführung von Behandlungsverfahren im eigenen Haus
Patientenakte
Eine durchgehende Dokumentation der Dienstleistungen in der Patientenakte ist eine wichtige Forderung wie auch der geregelte Umgang mit Patienteneigentum und die Erhaltung der materiellen Güter bei Nutzung.
Was ist anders als in der ISO 9001?
Die DIN EN 15224 lehnt sich an die ISO 9001 an, weicht aber in einigen Punkten doch deutlich von dieser ab bzw. geht über sie hinaus:
- Kern- bzw. klinische Prozesse werden betont.
- Das Management der klinischen Risiken inkl. der Forderung nach Mitarbeiterschulungen wird fokussiert.
- Patientenzufriedenheit ist oberstes Ziel.
- Die Entwicklung darf nicht vernachlässigt werden.
Fazit
Die neue DIN EN 15224 für das Gesundheitswesen schließt eine Lücke in der Normenlandschaft. Wenn sie als Zertifizierungsgrundlage zur Verfügung steht (dies wird im Laufe 2013 oder auch erst ab 2014 so weit sein), wird sich ihre Praxistauglichkeit erweisen.
Qualitätsmanagement im Marketing – international erfolgreiche Markennamen
Sie wollen sich mit Ihrer Marke den globalen Markt erschließen? Dann wenden Sie schon bei der Namensgebung für Ihre Marke/ Ihr Produkt die einfachen Regeln des Qualitätsmanagements an und verknüpfen sie mit den Elementen des Marketing. Setzen Sie Ihre Kommunikation mit System ein:
Qualität ist, wenn Sie ein Markenimage schaffen, das jeder auf den ersten Blick versteht! Was soll der Name aussagen? Hier finden Sie wertvolle Hinweise für die geschickte Namensgebung:
http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-865772.html
Spätestens nach der Lektüre dieses Artikels leuchtet es sofort ein, wieso sich Automobilhersteller mitunter seltsame Bezeichnungen für Ihre Fahrzeugtypen ausdenken.
Viel Erfolg bei der Namensgebung!
Ihre
Nicola Herbig
Comunicum
